Mehr ein Zufall brachte mich zum Trommeln. Als Kind habe ich mir immer wieder vorgestellt, Schlagzeug zu spielen, aber dann doch brav Klavier gelernt. Und Orgel, und Violine (letztere klang aber bis zum Schluß grausam). Das Schlagzeug war eher zu laut, oder zu teuer. Vernünftige E-Drums kannte ich als Kind noch nicht, oder es gab sie nicht bzw. sie waren zu teuer.
Auf unserem letzten Firmen-Sommerfest hatten wir dann einen Workshop mit Djemben. Dies hat mich sofort begeistert. 4 Wochen später habe ich dann ein Projekt in München angefangen und so habe ich bei der Djemben-Lehrerin nach einem Kurs angefragt. Wie der Zufall so will, begann auch ein neuer Kurs.
Was begeistert mich am Djembe spielen? Der Rhythmus geht ins Blut, man kann abschalten und gerät ins Träumen. Auch nach einem langen Arbeitstag kann ich mich darin vertiefen. Djemben klingen in der Gruppe sehr schön. Es entstehen plötzlich eigene Melodien. Es ist auch relativ einfach und man erkennt sehr schnell Fortschritte. Ich vermute mal, dass auch beide Gehirnhälften trainiert werden und gezwungen sind zusammen zu arbeiten. Ich möchte mit diesem Blog ein bischen meinen Leidensweg bzw. Erfolgsweg beschreiben und hoffe auch ein paar andere Begeisterte für dieses Thema zu finden.
Februar 26, 2008 um 8:53
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